St. Johannis Soltau (ev.-luth.)

Herzlich willkommen! Bei uns finden sie gute Gottesdienste, Seelsorge, Angebote für Kinder und Jugendliche und eine besonders lebendige Kirchenmusik!

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Kirchentag AUF DEM WEG

Sich treffen, miteinander essen und feiern, diskutieren und staunen, dabei die Gastfreundschaft in Mitteldeutschland erleben: bei sechs Kirchentagen auf dem Weg ab dem 25. Mai, beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin ab dem 24. Mai und gemeinsam das Reformationsjubiläum begehen beim Festwochenende mit Festgottesdienst auf den Elbwiesen bei Wittenberg. Wollen Sie mit dabei sein? Dann melden Sie sich an. Es fahren 2 Busse aus unserem Kirchenkreis Soltau zum Kirchentag. Die Organisation hat Pastor Torsten Schoppe. Alle Einzelheiten zur Fahrt finden sich in der beiliegenden PDF. Alle Infos auf der Homepage unter: https://r2017.org/

Dokument: 170110_Anmeldung_Ki... (PDF)
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Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin:                                                              Auch wir - Hauptamtliche wie Gemeindeglieder von St.Johannis  in Soltau- sind bestürzt über die Ereignisse in Berlin. In Gedanken und Gebeten sind wir bei den Familien und Menschen, die nun durch das Attentat schwer betroffen sind. Unser Landesbischof Ralf Meister hat sich überzeugend und klar zu Wort gemeldet. Nachfolgend hier nun die Meldung aus der Bischofskanzlei:

"Ich bin zutiefst betroffen über den furchtbaren menschenverachtenden Anschlag in Berlin. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Verstorbenen und Verletzten, ihren Familien und Freunden. Ebenso bei den Rettungs- und Polizeikräften und allen, die diesen Anschlag unmittelbar erleben mussten.  Jetzt in Berlin und an so vielen anderen Orten weltweit sind in den letzten Wochen und Monaten Menschen brutal ermordet worden. Es ist für mich unfassbar, zu welchen Taten Menschen fähig sind. Die weihnachtliche Botschaft „Fürchte dich nicht“ droht angesichts von so viel Gewalt unsere Herzen nicht mehr zu erreichen. Und doch können uns nur das Gebet und das Innehalten vor Rache und bösem Denken bewahren. Ich glaube fest daran, dass dem, der sich an die Weihnachtskrippe stellt, die Waffe aus der Hand genommen wird.       Ich hoffe, dass die Debatten über Sicherheit und die Verteidigung unserer freien Gesellschaft gegen Gewalt und Terrorismus die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit behalten."  Landesbischof Ralf Meister, Hannover     

Und auch der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zeigt sich schockiert über den Terroranschlag in Berlin am Montagabend. "Mit vielen Menschen in Deutschland und weltweit bin ich im Gebet für die Opfer einer fürchterlichen Gewalttat vereint", teilte Landesbischof Bedford-Strohm am Dienstag in Hannover mit. "Wir alle sind entsetzt über diese brutale und sinnlose Gewalt. So viele unschuldige Menschen sind ihr zum Opfer gefallen."

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Seit Wochen ist das Friedenslicht aus Bethlehem, das dort in der Geburtskirche Christi täglich brennt, auf dem Weg durch Europa.
Pfadfinder haben es in Wien entgegen genommen und verteilen es nun in die Städte und Orte auch unseres Landes
Am vergangenen Sonntag wurde das Licht in einem großen Gottesdienst in Hannover verteilt und hunderte von Pfadfindern und Pfadfinderinnen
zogen danach in ihre Heimatgemeinden und nun verteilen wir es in unseren Gemeinden, so dass in fast jeder Kirche in diesen Tagen das Friedenslicht aus Bethlehem brennt. Und ihr und Sie könnt es in den Kirchen entgegen nehmen und mit nach Hause nehmen.
Bitte bringen Sie ein Transportgefäß für das Friedenslicht mit: eine Laterne oder ein Weckglas (mit einer Kerze) oder Ähnliches, damit Sie das Licht empfangen und schützend nach Hause bringen können.
Das Licht wird verteilt am kommenden Sonntag, den 4. Advent in folgenden Gottesdiensten:
Luthergemeinde in Soltau: 10 Uhr
St. Johannis in Soltau: 10 Uhr
Heilig Geist in Wolterdingen: 10 Uhr

In folgenden Gemeinden wird das Licht ab Heiligabend verteilt:
Zionskirche Soltau: 16 Uhr (nach dem Gottesdienst)
St. Marien Soltau: ab Heiligabend täglich in der Kirche zwischen 8 und 18 Uhr
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LEBENDIGER ADVENTSKALENDER : das ist jeden Tag im Dezember um 18.15 Uhr eine halbe Stunde mit einer Tasse Tee oder Punsch, einer Geschichte, Liedern, oder was dem jeweiligen Gastgeber zum Thema „Advent“ einfällt. Becher für heiße Getränke und Hefte mit Advents- und Winterliedern stehen zur Verfügung und werden von Tag zu Tag weitergereicht.! Ich freu mich wieder auf schöne Begegnungen auf diesem gemeinsamen Weg durch den Advent . Übrigens: Man kann sich auf dem Portal der Landeskirche anmelden zu einem Online-Adventskalender, der mit Beiträgen von Vikarinnen und Vikaren aus dem Kloster Loccum gefüllt worden ist.  http://www.advent-e.de/
Dokument: Leb.Adventskalender... (PDF)
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Ratsvorsitzender der EKD Bedford-Strohm warnt am Buß-und Bettag vor einer Verwahrlosung der Sozialen Medien 

Soziale Netzwerke drohten zu "asozialen Medien" zu werden, erklärte Bedford-Strohm am Mittwoch in seiner Predigt am Buß- und Bettag in München: "Nicht mehr Verständigung ist das Ziel, sondern Verurteilung, Verdammung und manchmal richtig gehender Hass", sagte der bayerische Landesbischof laut vorab verbreitetem Redetext. Menschen in öffentlicher Verantwortung, besonders Politiker, seien "Angriffen ausgesetzt, die nichts mehr mit demokratischem Diskurs zu tun haben", fügte Bedford-Strohm hinzu: "Man will anscheinend nichts mehr voneinander lernen, oder sich zuhören und austauschen, sondern es geht darum, sich zu bekämpfen, manchmal sogar ums Vernichten."Wenn Menschen in der Politik einen Fehler machten, "dürfen sie auf keine Gnade hoffen. Sie müssen mit Häme, Spott oder sogar mit Verachtung rechnen. Umso schwerer fällt es, Fehler zuzugeben. Wollen wir diese Gnadenlosigkeit im Umgang miteinander?", fragte der evangelische Sozialethiker. Droh- und Urteilssprüche, die Menschen anderen entgegenschleudern, hätten ein Ausmaß bekommen wie noch nie. Es habe schon immer Menschen gegeben, die anderen die Hölle an den Hals gewünscht haben, sagte Bedford-Strohm. Doch heute würden solche Sprüche massenhaft wie ein Virus verbreitet. "Sie verbreiten sich wie Gift in einer Gemeinschaft, die wir 'Soziale Medien' nennen, weil sie eigentlich dazu gedacht waren, Menschen in Kommunikation miteinander zu bringen." Was sich gegenwärtig auf vielen Internetseiten abspiele, habe damit aber nichts mehr zu tun.

"Es geht so schnell, dass wir mit großem Pathos Fehlentwicklungen anprangern, dass wir Klartext gegen unannehmbare Haltungen sprechen - und dann nicht nur die Haltungen, sondern auch die Menschen attackieren", erklärte Bedford-Strohm. Es wäre ein "Bußtagswunder 2016", wenn die Menschen aufhörten zu richten.

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Bild: Claus Conrad

Exotisches Requiem in St. Johannis

Am Ewigkeitssonntag, 20. November um 17 Uhr findet in der St. Johanniskirche in Soltau das große Jahreskonzert der Stadtkantorei statt. Zwei Werke von Johann Sebastian Bach und Karl Jenkins  stehen im Mittelpunkt des Konzertes. Zu Beginn erklingt eine der berühmten Solokantaten Bachs, Nr. 82 "Ich habe genug" für Sopran und Orchester. Die Musik nimmt den Hörer mit auf eine typisch lutherische Reise von Weltschmerz und Trauer zur Feier der glücklichen Erlösung. Im Mittelpunkt findet sich eine der bekanntesten Arien Bachs, ein barockes Wiegenlied, tröstlich und sehnsuchtsvoll im Ausdruck und große Ruhe ausstrahlend. Albert Schweitzer sprach von einem "Todes-Wiegenlied". Die Kantate schließt mit einer Freudentanz-Arie, die das Freiwerden des Menschen aus aller irdischen Gebundenheit feiert.

Eine ganz andere Welt eröffnet der Waliser Karl Jenkins mit seiner Requiem-Vertonung aus dem Jahre 2005, die das erste Mal in Soltau erklingt. Der Komponist verbindet den liturgischen Ernst des gregorianischen Chorals und die Worte des klassischen Totengebetes mit dem atmosphärischen Zauber fernöstlicher Exotik. In die alten lateinischen Texte werden japanische Haiku-Gedichte eingefügt, die mit ihrer Vergänglichkeitsthematik die inhaltlichen Aussagen des liturgischen Rahmens spiegeln. Auch in der Tonsprache des Werkes, das mit 4 Schlagzeugern, Streichern, Bläsern, Harfe und japanischer Sakuhachi-Flöte üppig besetzt ist, findet sich der exotische Klangcharakter. Aber auch moderne Akzente setzt dieses ungewöhnliche Werk: so ist der düstere Dies-Irae-Abschnitt in pointiertem Hip-Hop-Rhythmus vertont und wirkt wie eine Kreuzung von Carmina Burana und Gregorianik.

Neben der Stadtkantorei und dem Jugendchor Soltau musizieren die Kammersymphonie Hannover, das Hamburger Schlagzeugensemble und die Sopranistin Anna Terterjan aus Bremen. Die Leitung hat Kantorin Bettina Hevendehl.

Karten im Vorverkauf gibt es bis Samstag bei Buchhandlung Hornbostel, dann an der Abendkasse.


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Erlebnisreiche Freizeit in Ratzeburg: IMPRESSIONEN einer besonderen Woche der Hauptkonfirmanden mit vielen engagierten Teamern. Fotos anklicken + viel Spaß
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Bild: Claus Conrad

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Die 7. Lange Nacht der Kirchen war wundervoll in St.Johannis . DANKE an alle Cocktail-Shaker, Music-Maker, KITA-Kinder, Licht-Künstler, Kabel-Träger, Blumen-Lounger, Bänke-Rücker, Rikscha-Driver, Team-Griller, Waffel-Bäcker, Flaschen-Öffner, Auf-Räumer, Ab-Spüler, Vor-Bereiter und Johannis-Besucher... Wer nicht dabei war, hat was verpasst!
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Bild: Bernd Goldbeck

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Die neue Kirchen-und Kino Reihe

startet mit dem Film Taxi Teheran am Montag um 20.00 Uhr im DERSA-Kino. Wieder sind ausgewählte und prämierte Filme in der Staffel zu sehen. Die ökumenische Filmreihe wird vor Ort getragen von den beiden ev.-luth. Kirchengemeinden Luther und St. Johannis sowie der SELK-Gemeinde Zion und der katholischen Gemeinde St. Marien. Die Kreissparkasse Soltau unterstützt freundlicherweise die Reihe als Kultursponsor.

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Die KU8-Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Team Elke und Claus Conrad entdeckten an einem Samstag Vormittag gemeinsam mit Teamern die Bausteine eines Gottesdienstes und beschäftigten sich mit liturgischen Stücken, den Kirchenjahreszeiten sowie mit liturgischen Farben. Zwischendurch gab es viel Spaß bei den "WarmUps", wie z.B. durch einen Reifen steigen oder Balljonglagen auf dem Schwungtuch.
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Bild: Claus Conrad

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