St. Johannis Soltau (ev.-luth.)

Herzlich willkommen! Bei uns finden sie gute Gottesdienste, Seelsorge, Angebote für Kinder und Jugendliche und eine besonders lebendige Kirchenmusik!

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Ratsvorsitzender der EKD Bedford-Strohm warnt am Buß-und Bettag vor einer Verwahrlosung der Sozialen Medien 

Soziale Netzwerke drohten zu "asozialen Medien" zu werden, erklärte Bedford-Strohm am Mittwoch in seiner Predigt am Buß- und Bettag in München: "Nicht mehr Verständigung ist das Ziel, sondern Verurteilung, Verdammung und manchmal richtig gehender Hass", sagte der bayerische Landesbischof laut vorab verbreitetem Redetext. Menschen in öffentlicher Verantwortung, besonders Politiker, seien "Angriffen ausgesetzt, die nichts mehr mit demokratischem Diskurs zu tun haben", fügte Bedford-Strohm hinzu: "Man will anscheinend nichts mehr voneinander lernen, oder sich zuhören und austauschen, sondern es geht darum, sich zu bekämpfen, manchmal sogar ums Vernichten."Wenn Menschen in der Politik einen Fehler machten, "dürfen sie auf keine Gnade hoffen. Sie müssen mit Häme, Spott oder sogar mit Verachtung rechnen. Umso schwerer fällt es, Fehler zuzugeben. Wollen wir diese Gnadenlosigkeit im Umgang miteinander?", fragte der evangelische Sozialethiker. Droh- und Urteilssprüche, die Menschen anderen entgegenschleudern, hätten ein Ausmaß bekommen wie noch nie. Es habe schon immer Menschen gegeben, die anderen die Hölle an den Hals gewünscht haben, sagte Bedford-Strohm. Doch heute würden solche Sprüche massenhaft wie ein Virus verbreitet. "Sie verbreiten sich wie Gift in einer Gemeinschaft, die wir 'Soziale Medien' nennen, weil sie eigentlich dazu gedacht waren, Menschen in Kommunikation miteinander zu bringen." Was sich gegenwärtig auf vielen Internetseiten abspiele, habe damit aber nichts mehr zu tun.

"Es geht so schnell, dass wir mit großem Pathos Fehlentwicklungen anprangern, dass wir Klartext gegen unannehmbare Haltungen sprechen - und dann nicht nur die Haltungen, sondern auch die Menschen attackieren", erklärte Bedford-Strohm. Es wäre ein "Bußtagswunder 2016", wenn die Menschen aufhörten zu richten.

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Bild: Claus Conrad

Exotisches Requiem in St. Johannis

Am Ewigkeitssonntag, 20. November um 17 Uhr findet in der St. Johanniskirche in Soltau das große Jahreskonzert der Stadtkantorei statt. Zwei Werke von Johann Sebastian Bach und Karl Jenkins  stehen im Mittelpunkt des Konzertes. Zu Beginn erklingt eine der berühmten Solokantaten Bachs, Nr. 82 "Ich habe genug" für Sopran und Orchester. Die Musik nimmt den Hörer mit auf eine typisch lutherische Reise von Weltschmerz und Trauer zur Feier der glücklichen Erlösung. Im Mittelpunkt findet sich eine der bekanntesten Arien Bachs, ein barockes Wiegenlied, tröstlich und sehnsuchtsvoll im Ausdruck und große Ruhe ausstrahlend. Albert Schweitzer sprach von einem "Todes-Wiegenlied". Die Kantate schließt mit einer Freudentanz-Arie, die das Freiwerden des Menschen aus aller irdischen Gebundenheit feiert.

Eine ganz andere Welt eröffnet der Waliser Karl Jenkins mit seiner Requiem-Vertonung aus dem Jahre 2005, die das erste Mal in Soltau erklingt. Der Komponist verbindet den liturgischen Ernst des gregorianischen Chorals und die Worte des klassischen Totengebetes mit dem atmosphärischen Zauber fernöstlicher Exotik. In die alten lateinischen Texte werden japanische Haiku-Gedichte eingefügt, die mit ihrer Vergänglichkeitsthematik die inhaltlichen Aussagen des liturgischen Rahmens spiegeln. Auch in der Tonsprache des Werkes, das mit 4 Schlagzeugern, Streichern, Bläsern, Harfe und japanischer Sakuhachi-Flöte üppig besetzt ist, findet sich der exotische Klangcharakter. Aber auch moderne Akzente setzt dieses ungewöhnliche Werk: so ist der düstere Dies-Irae-Abschnitt in pointiertem Hip-Hop-Rhythmus vertont und wirkt wie eine Kreuzung von Carmina Burana und Gregorianik.

Neben der Stadtkantorei und dem Jugendchor Soltau musizieren die Kammersymphonie Hannover, das Hamburger Schlagzeugensemble und die Sopranistin Anna Terterjan aus Bremen. Die Leitung hat Kantorin Bettina Hevendehl.

Karten im Vorverkauf gibt es bis Samstag bei Buchhandlung Hornbostel, dann an der Abendkasse.


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Erlebnisreiche Freizeit in Ratzeburg: IMPRESSIONEN einer besonderen Woche der Hauptkonfirmanden mit vielen engagierten Teamern. Fotos anklicken + viel Spaß
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Bild: Claus Conrad

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Die 7. Lange Nacht der Kirchen war wundervoll in St.Johannis . DANKE an alle Cocktail-Shaker, Music-Maker, KITA-Kinder, Licht-Künstler, Kabel-Träger, Blumen-Lounger, Bänke-Rücker, Rikscha-Driver, Team-Griller, Waffel-Bäcker, Flaschen-Öffner, Auf-Räumer, Ab-Spüler, Vor-Bereiter und Johannis-Besucher... Wer nicht dabei war, hat was verpasst!
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Bild: Bernd Goldbeck

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Die neue Kirchen-und Kino Reihe

startet mit dem Film Taxi Teheran am Montag um 20.00 Uhr im DERSA-Kino. Wieder sind ausgewählte und prämierte Filme in der Staffel zu sehen. Die ökumenische Filmreihe wird vor Ort getragen von den beiden ev.-luth. Kirchengemeinden Luther und St. Johannis sowie der SELK-Gemeinde Zion und der katholischen Gemeinde St. Marien. Die Kreissparkasse Soltau unterstützt freundlicherweise die Reihe als Kultursponsor.

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Die KU8-Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Team Elke und Claus Conrad entdeckten an einem Samstag Vormittag gemeinsam mit Teamern die Bausteine eines Gottesdienstes und beschäftigten sich mit liturgischen Stücken, den Kirchenjahreszeiten sowie mit liturgischen Farben. Zwischendurch gab es viel Spaß bei den "WarmUps", wie z.B. durch einen Reifen steigen oder Balljonglagen auf dem Schwungtuch.
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Bild: Claus Conrad

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Auch die KU4-Kinder starteten in ihren Unterrichtsgruppen. In einem ersten Gesamt-Treffen mit Pastor Conrad lernten sich die Kinder in der Kirche kennen. Und hatten auch noch Gelegenheit, eine spontane Mini-Olympiade unter den Bäumen mitzuerleben.: Moon-Hopper, Niedrigseil-Parcours, Armdrücken, Äpfel fischen und Deckel werfen.
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Bild: C. Conrad

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Die KU8-Konfirmanden starten in ein neues Jahr. Mit dabei sind auch viele Teamerinnen und Teamer aus der Jugendarbeit .
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Bild: Claus Conrad

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Kürzlich trafen sich über 70 Teilnehmer aus den beiden Stadtgemeinden Luther und St.Johannis zur Feier der Diamantenen Konfirmation. Den Festgottesdienst hielt Pastorin Elke Conrad. Im Anschluss traf man sich noch zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee trinken im Hotel Meyn.
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Bild: Fotostudio Klose, Schneverdingen

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Frauenabendkreis unterwegs. Neulich waren die Frauen dieser Gruppe  unterwegs, um mit dem Moorkieker den Torfabbau bei Drochtersen/Aschhorn zu besuchen. Neben einer sehr interessanten naturkundlichen Führung mit einer Torfbahn  besuchte die Gruppe auch die Halbinsel Krautsand. Infos zur Moorkiekerbahn unter http://www.moorkiekerbahn.de/moki_moki.html
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Bild: Claus Conrad

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