St. Johannis Soltau (ev.-luth.)

Die ÖKUMENISCHE FILMREIHE KIRCHENundKINO lädt ein zu folgenden Filmen:
                         jeweils um 20.00 Uhr, DERSA-Kino  Soltau                   Eintritt: 6.- €
   
  
18.03.2019  Maria Magdalena ( evtl. als  Ersatzfilm  Das Ende ist erst der Anfang)
29.04.2019  Lucky


Maria Magdalena

Der Bibelfilm erzählt die Geschichte der Maria Magdalena, die aus einer tiefen Gotteserfahrung heraus eine Berufung erlebt und als Zeugin Jesu die Botschaft der Auferstehung verbreitet. Ästhetisch bleibt der eindrucksvolle Film zwar den konventionellen Darstellungsformen des Bibelfilms verhaftet, doch es gelingt der Inszenierung und den überzeugenden Hauptdarstellern, einen frischen Zugang auf das Evangelium zu eröffnen. Dabei rückt die Frage nach dem Reich Gottes in den Mittelpunkt, das nicht in einer politischen Revolution Gestalt gewinnt, sondern in den Herzen der Menschen.

GB 2018, Regie: Garth Davis Länge: 120 Min. Kinotipp der katholischen Filmkritik 356/März 2018

Alternativfilm für Film Nr. 7 – falls sich aufgrund der Verleihkonditionen (UPI) keine Möglichkeit der Vorführung von „Maria Magdalena“ an allen Spielorten realisieren lässt

Evtl als Ersatzfilm: Das Ende ist erst der Anfang

Zwei gealterte Rocker sollen für ihren Boss ein Handy wiederbeschaffen, das ein junges Streuner-Paar mitgehen ließ. Dabei treffen sie in einer unwirtlichen Gegend auf feindselige Provinzler, werden aber durch unerwartete Begegnungen auch auf neue Bahnen gelenkt. Das verfolgte Paar erhält derweil unverhoffte Hilfe, als ihm Jesus erscheint. Eine brillant inszenierte, von warmherzig gezeichneten Figuren lebende Tragikomödie, die souverän Road Movie und Western zitiert und mühelos den Bogen zwischen schwarzem Humor und existenziellem Drama schlägt. Zugleich plädiert der Film unaufdringlich für die Notwendigkeit gegenseitiger Anteilnahme.

Belgien/Frankreich 2015 Regie: Bouli Lanners Länge: 97 Min. Kinotipp der katholischen Filmkritik 336/Mai 2017


Lucky

Vignetten aus dem Leben eines alten Mannes in der Wüste von Arizona, die sich zu einem bewegenden Porträt eines Menschen verdichten, der es gelernt hat, mit der Einsamkeit und dem Bewusstsein der Sterblichkeit umzugehen. Ein gänzlich unpathetischer, zu den Wurzeln der Existenz vordringender wortkarger Film, in dem die Furcht vor dem Tod der gelassenen Akzeptanz täglicher Rituale weicht.

USA 2017 Regie: John Carroll Lynch Länge: 88 Min. Film des Monats – März 2018 Film des Monats (CH) – Januar 2018

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